Der Kaufpreis ist nicht alles

von Nico Poewe (Kommentare: 0)

Niedrige Zinsen lassen den Immobilienmarkt boomen

Und auch wenn in einigen Regionen bereits über eine mögliche Blasenbildung spekuliert wird, erscheint, langfristig gesehen die Investition in das Betongold die derzeit einzige Möglichkeit, das Geld sinnvoll anzulegen, bzw. für später vorzusorgen. Doch Haus ist nicht gleich Haus und tatsächlich können die Unterschiede zwischen zwei Objekten groß sein und letztendlich über Sinn und langfristigen Erfolg entscheiden.

In Deutschland boomt der Immobilienmarkt, was häufig auf das derzeit historisch niedrige Zinsniveau zurückgeführt wird. Dadurch scheint auch bei vergleichsweise niedrigem Eigenkapital der Erwerb einer größeren Immobilie in greifbarer Nähe und auch die Makler in Karlsruhe haben derzeit alle Hände voll zu tun. Und auch wenn in einigen Regionen bereits über eine mögliche Blasenbildung spekuliert wird, erscheint, langfristig gesehen die Investition in das Betongold die derzeit einzige Möglichkeit, das Geld sinnvoll anzulegen, bzw. für später vorzusorgen. Doch Haus ist nicht gleich Haus und tatsächlich können die Unterschiede zwischen zwei Objekten groß sein und letztendlich über Sinn und langfristigen Erfolg entscheiden.

Bildung von Wohneigentum oder Kapitalanlage: Klarheit über eigene Motive sind wichtig

Da der Bau eines Hauses, oder der Kauf einer Eigentumswohnung in den meisten Fällen die größte Investition im Leben vieler Menschen bleiben wird, gilt es zunächst vor allem, möglichst viele entscheidenden Parameter in die Entscheidung einfließen zu lassen. Hierzu gehören zunächst vor allem die eigene Lebensplanung sowie die Ziele, die man persönlich mit dem Erwerb verbindet. Hierzu gehören aber auch Fragen nach der Familienplanung und der Rolle, die das Haus für die Alterssicherung spielen soll, ob also eher ein finanzieller Rückhalt gefragt ist oder eher die Möglichkeit, im Alter mietfrei zu wohnen. Von derartigen Erwägungen hängen etwa Lage und Ausstattung entscheidend ab. Darüber hinaus sollten sich die Interessenten auch gründlich und ehrlich über die eigene aktuelle und auch zukünftige Situation klar werden. Wie lange kann bzw. wie lange will man die Raten bezahlen, ist man bereit, sich gegebenenfalls einzuschränken und welche finanziellen Spielräume bleiben nach dem Kauf. Und auch wenn extrem niedrige Zinsen zu hohen Darlehensbeträgen verleiten, zurückgezahlt werden muss trotzdem und über die Jahre summieren sich auch niedrige Zinsen zu beträchtlichen Beträgen. Über Fragen dieser Art lohnt es sich zu dem, mehrere Meinungen einzuholen, neben dem Bankberater hilft dabei auch ein Makler in Karlsruhe.

Zum Kaufpreis addieren sich weitere Kosten

Auch wenn die Kaufpreise bereits hoch erscheinen, die Zahl, die neben dem Angebot steht, umfasst noch längst nicht alle Kosten, die ein Kauf oder ein Neubau mit sich bringen. Dies gilt insbesondere für sanierungsbedürftige Objekte. Um nicht die Katze im Sack zu kaufen, ist es insbesondere beim Kauf von älteren Immobilen elementar, einen Bauexperten hinzuzuziehen, um abschätzen zu können, mit welchen Sanierungskosten neben dem eigentlichen Kaufpreis kalkuliert werden muss. Einen geeigneten Experten kann auch der Makler in Karlsruhe vermitteln. Bei einem Neubauprojekt oder bei Kauf einer neuwertigen Eigentumswohnung ist die Sache etwas übersichtlicher, allerdings ist es auch hier mit dem ausgeschriebenen Kaufpreis nicht getan. Zum Jahreswechsel sind in einigen Bundeländern die Sätze der Grunderwerbssteuern gestiegen, nicht so in Karlsruhe, hier blieben diese konstant bei 5% auf den vollen Kaufpreis, was im Deutschlandvergleich etwa im Mittelfeld liegt. Ein weiterer großer Posten stellt die Maklercourtage dar, die ebenfalls von Bundesland zu Bundesland variieren kann. Eine eigentliche gesetzliche Regelung hierzu gibt es nicht, so dass es mitunter auch Aushandlungssache sein kann und ein gewisser Verhandlungsspielraum besteht. In Baden Württemberg liegt der übliche Satz für den Makler bei je 3,57%, der sowohl vom Verkäufer als auch vom Käufer zu entrichten ist. Zu guter Letzt will auch der Notar bezahlt werden, denn jedes Immobiliengeschäft muss notariell beglaubigt und im Grundbuchamt vermerkt werden, wofür abermals Gebühren von etwa ca. 2% des Kaufpreises anfallen. Summa summarum können neben dem eigentlichen Kaufpreis insgesamt zwischen 7% und 10% zusätzlicher Kosten zusammenkommen.

Auf weitere Kosten achten

Doch auch wenn alles unter Dach und Fach ist, gibt es weitere Kosten zu schultern. Hierzu gehören etwa Umzugskosten oder die im Mietvertrag häufig vorgeschriebene Renovierung der alten Wohnung. Und wenn die neue Wohnung größer ist als die alte, sind möglicherweise auch noch neue Möbel und eine neue Küche fällig. Auch die gibt es nicht umsonst. Es bleibt also dringend anzuraten, neben dem Kaufpreis eine großzügige Reserve von mindestens 20% der Gesamtkosten einzuplanen. Damit der Traum vom Traumhaus nicht zum Albtraum wird. Mit einem kompetenten Makler aus Karlsruhe der in den genannten Fragen berät, ist man aber schon eine guten Schritt weiter.

Zurück

Einen Kommentar schreiben